Morning Glory

AGUSTÍ FERNÁNDEZ Piano
BARRY GUY
Double Bass
RAMÓN LÓPEZ
DRUMS AND PERCUSSION

MORNING GLORY +
LIVE IN NEW YORK (free Bonus CD)

MCD 1001


“... Morning Glory se levanta como un monumento a toda la música que ha venido, que está naciendo en este mismo instante y a toda la que vendrá. Cualquier género, cualquier emoción y cualquier referente tienen cabida en este trabajo, pues aquí se dan la mano la introspección (“An Anonymous Soul”) y la euforia (“Morning Glory”), el amor (“La niña de la calle Ibiza”) y el dolor por un amor que no se podrá volver a demostrar (“Mourning”), un guiño a las formas barrocas (“Benito”) y a Ornette Coleman (“Zahorí”)... Dos caras de una misma moneda que deberían ser argumentos suficientes para aceptar la invitación que nos hacen estos tres barqueros y sumarnos a esta travesía de búsqueda constante, resultados inciertos y sorpresas seguras. Para ellos, pero también para nosotros.

... Morning Glory rises as a monument dedicated to all music; music that has come and gone, music in the making, and music yet to come. Any genre, any emotion, any referent finds expression in this work, where introspection (“An Anonymous Soul”) mixes with euphoria (“Morning Glory”), love (“La niña de la calle Ibiza”) with grieving over a love that shall remain unspoken (“Mourning”), and a wink at baroque forms (“Benito”) with one at Ornette Coleman (“Zahorí”)... Two sides of a coin, and a strong enough argument to accept the invitation extended by these three boatmen to enlist on a journey where relentless search, uncertain outcomes, and constant surprises are the leitmotiv for them surely, but for us as well.

from the liner notes by Ferran Esteve

…. Staunen und Sprachlosigkeit ist angezeigt nach so viel Poesie
voller Bilder und wechselnder Emotionen …. es ist das Hohe Lied
der Improvisation, ebenso frei wie an bestimmte Melodien gebunden, voller unsterblich scheinender Schönheit….
Hans-Jürgen von Osterhausen

Neben vier  Fernándezkreationen von Aurora erklingen auch Guys ‚Odyssey‘ und  ‚Rounds‘ von Marilyn Crispell. Allesamt werben sie für eine stärkere  Nähe zu Harmonie und für Musik als ‚Sprache‘ der Gefühle. Der Grundton  ist dabei weiterhin durch und durch melancholisch und auf zarte Weise  schönheitstrunken. Mit phantastischen, kompromisslos klangtotalen  Einsprengseln von Guy, die den Schönklang gegen das bloß Schöne  immunisieren. ‚Rounds‘ wirft zuletzt alle Lyrismen wild und bebopistisch  über den Haufen, Fernández hämmert und meiselt wie der Teufel. Ein Kick,  und trübe Tassen gehen zu Bruch.
Toll.

[ba 68 rbd] Bad Alchemy  Rigobert Dittmann

 

Zweifellos eines der großen Trios des modernen Jazz. Elegant und souverän wird da musiziert. Was da so beschwingt und leicht um die Ecke lugt, ist voller Kraft und Expressivität. Nicht der vordergründigen, lauten Gewaltbereitschaft wird da hofiert, sondern einer transparenten, durchhörbaren, vor Spiellust berstenden Durchtriebenheit gehuldigt. Es macht einfach Spaß, diesem Klaviertrio zuzuhören. Drei große Musiker, die all ihr Können in den Dienst der Sache stellen. Sich unterordnen, ohne sich klein zu machen, ist die Devise dieser Formation. Fernandez, Guy & Lopez liefern ein starkes Argument für diese altmodische klassische Form der musikalischen Unterhaltung ab. Ich kann nur sagen, Keith, das Spiel ist angerichtet, der Ausgang nicht voraussagbar. Bitte an Weihnachten denken! Die Free-Bonus-CD (Live in New York, 2009) sollte ein weiteres Argument dafür sein sein.

(mitter)